Schmerzzerreißend

Da läuft man los und bleibt gleich stehen,
So kann das doch nicht weitergehen.
Muss das denn schon wieder schmerzen,
Gar nichts hilft, auch keine Kerzen.

Statt einer muss man zwei pausieren,
Da kriegt mans schon mal an die Nieren.
Karneval hats hingerückt,
die Motivation ist dadurch schnell zurück.

Kurz nachgedacht, ich muss damit leben,
Plan umwerfen, nach neuem streben.
Laufschuhe, die müssen jetzt weichen,
Radeln und Schwimmen muss vorerst reichen.

Sich den Wochenplan erneut auspacken,
ich will das Ziel ja nicht verkacken.
Zeiten mit dem Rad verplanen
und auf der Arbeit gibts Bananen.

Zur Fastenzeit war ich noch munter,
das Rollentraining spulte ich runter.
Das Hasstraining das kam danach,
Gewichteheben, was ne Schmach

Der Schweinehund der kommt da schnell,
Wie zwei Hunde mit gebell.
Dumm nur, ich kenne die Absicht,
aber kriegen tust du mich noch nicht.

Am nächsten Tag, wenn ich mal geh,
da spüre ich ihn, den Schweinehund.
Doch warum? Was ist der Grund?
Mir tun fast alle Muskeln weh!

Man zweifelt erst und fragt sich dann,
oh Schweinehund kommt da noch mehr?
Dann sagt man sich, ach, wo denn her?
Und ob ich wohl noch Schwimmen kann?

Nach der Arbeit gehts zum Schwimmen,
nicht in der Sieg, noch schwimm ich drinnen.
Ich schwimme schön die ganzen Bahnen,
Vom Schweinehund noch nichts zu ahnen.

Dann  6x 200m progressiv,
oha, geht da doch was schief?
Die letzten Bahnen sind ein Graus,
Am liebsten würde ich hinaus.

Der Schweinehund nagt schon an mir,
„Oh je mi ne, was tu ich hier?“
Mit Ach und Krach komm ich zum Rand,
Läg ich jetzt gerne an nem Strand!

Aber noch ist das Training nicht am Ende,
12 mal muss ich noch zur Wende.
8 x zügig hin und zurück,
Bald bin ich fertig, was ein Glück.

Noch 8x 25m sprinten,
30s Pause hinten.
Blöd nur, nach der Hälfte fehlt die Kraft,
Bin ich denn so aus dem Saft?

Nein, das ist der Schweinehund,
aber ich, ich geb dem keinen Grund.
Mich zum Aufgeben zu drängen,
mein Ehrgeiz, der lässt mich nicht hängen.

Jetzt 200m in aller Ruh
Der Schweinehund, der guckt nur zu.
Ich grins ihn an, das leicht verschmitzt,
ob er da noch lange sitzt?

Ich fahre schnell ins traute Heim,
im Auto sitz ich schon allein.
Und morgen fahre ich mim Rad,
ganz egal, bei wieviel Grad.

Denn vom Ehrgeiz habe ich viel,
Träume ich doch vom großen Ziel.
Ich hoff, dass ich mich nicht verletz
denkt immer dran, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s